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Dienstag, 16. April, 18.30 Uhr

Worte in (un)giftige Buchstaben eingepackt. Lesung zur Ausstellung Meret Oppenheim. Über den Wolken

Meret Oppenheim – Über den Bäumen

20. Februar 2013 – 05. Mai 2013

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Meret Oppenheim (1913 – 1985) stellt die Ausstellung als erste Museumsschau in Deutschland das zeichnerische OEuvre der Künstlerin in den Mittelpunkt und führt damit ins Zentrum ihrer Ideenwelt, die im Surrealismus wurzelt. Mit rund 60 Werken aus dem Zeitraum von 1936 bis 1984 bietet die Ausstellung die Gelegenheit, das Werk einer der beeindruckenden Künstlerinnenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts kennenzulernen, die in den 1970er-Jahren aufgrund ihrer nonkonformistischen und freiheitlichen Haltung zum Leitbild für die jüngere Generation avancierte.
 
Die Präsentation folgt der Chronologie und fokussiert zugleich grundlegende Inhalte wie die Erotik- und Androgynitäts-Thematik, das Verhältnis zur Natur und zum Unbewussten. Überschaubare Werkgruppen schaffen Orientierung in der stilistischen Vielfalt und geben einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Künstlerin wie Modedesign, Literatur-Illustration, Naturstudium und druckgrafische Experimente. Der Schwerpunkt liegt auf den bildmäßig ausformulierten abstrakten Zeichnungen, in denen die Künstlerin neue Formen und Symbole für Lebensprozesse und Naturphänomene entwickelt hat.
 
Ergänzend zu den Originalen führen in der Ausstellung Dokumente wie Fotografien und Publikationen das beeindruckende Erscheinungsbild der Künstlerin vor Augen und informieren über weitere künstlerische Aktionen und Werke im öffentlichen Raum. Einzelne Papierarbeiten anderer Künstler aus ihrem Umfeld (Man Ray, Hans Arp, Max Ernst, C. F. Reuterswärd u. a.) veranschaulichen den kunsthistorischen Kontext.
Eine Hörstation ermöglicht, die Gedichte von Oppenheim, von ihr selbst gesprochen, kennenzulernen. Die Publikationen ihrer Texte werden ebenfalls präsentiert.
 
Die 1913 in Berlin geborene deutsch-schweizerische Künstlerin stand seit 1933 in engem Kontakt mit Künstlern wie Hans Arp, Max Ernst und Alberto Giacometti im Surrealistenkreis um André Breton in Paris. Seit 1937 lebte sie an verschiedenen Orten in der Schweiz. In den 1960er-Jahren war sie Teil der jungen Schweizer Kunstszene um Daniel Spoerri in Bern; seit 1972 hatte sie ein Atelier in Paris. 1975 nahm sie in einer Rede anlässlich der Verleihung des Kunstpreises der Stadt Basel zur spezifischen Situation des „weiblichen Künstlers“ Stellung. In den 1980er-Jahren war sie an der documenta 7 in Kassel beteiligt und Retrospektiven ihres Werks fanden in Bern, Paris und London statt. Meret Oppenheim verstarb 1985 in Basel.
 
Die Ausstellung wird begleitet durch ein einführendes Katalogheft und ein umfangreiches Vermittlungsprogramm.

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Fotonachweis Foto: Aline Gwose, Michael Herling, Benedikt Werner Veröffentlichung gegen Namensnennung und Belegexemplar an: Sprengel Museum Hannover Gwose/Herling/Werner Kurt Schwitters Platz 30169 Hannover Photo credit Photo:Aline Gwose, Michael Herling, Benedikt Werner Publication is permitted only with indication of the photo-credit! Sprengel Museum Hannover Gwose/Herling/Werner Kurt Schwitters Platz 30169 Hannover

Fotonachweis Foto: Aline Gwose, Michael Herling, Benedikt Werner Veröffentlichung gegen Namensnennung und Belegexemplar an: Sprengel Museum Hannover Gwose/Herling/Werner Kurt Schwitters Platz 30169 Hannover Photo credit Photo:Aline Gwose, Michael Herling, Benedikt Werner Publication is permitted only with indication of the photo-credit! Sprengel Museum Hannover Gwose/Herling/Werner Kurt Schwitters Platz 30169 Hannover

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